Mediennutzungsvertrag: In 3 Minuten zur fairen Vereinbarung

Statt einer Vorlage von der Stange: Stellt euch per Klick einen Vertrag zusammen, der zu eurem Kind und eurem Familienalltag passt, mit altersgerechten Regeln, Bildschirmzeiten und Unterschriftenfeld.

Kostenlos & ohne Anmeldung Individuell statt Vorlage von der Stange 100 % privat: keine Datenübertragung
Jetzt Vertrag erstellen
Schritt 1 von 7 Dauert ca. 3 Minuten

Für wen ist der Vertrag?

Der Name erscheint später im Vertrag. Alle Angaben bleiben auf deinem Gerät.

Wie alt ist dein Kind?

Was ist ein Mediennutzungsvertrag?

Ein Mediennutzungsvertrag ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen Eltern und Kind über den Umgang mit Smartphone, Tablet, Spielkonsole und Co. Er legt fest, wie viel Bildschirmzeit vereinbart ist, welche Zeiten und Orte medienfrei bleiben und welche Regeln beide Seiten einhalten wollen. Beide unterschreiben, wie bei einem echten Vertrag.

Medienpädagogische Initiativen wie klicksafe oder "Schau hin!" empfehlen solche Vereinbarungen, weil sie aus einem täglichen Machtkampf ein gemeinsames Projekt machen: Nicht Eltern gegen Kind, sondern Familie gegen Dauerstreit ums Handy.

Warum ein Vertrag statt Verbote?

Klarheit statt täglicher Diskussion

Wenn Regeln einmal gemeinsam festgelegt sind, muss nicht jeden Abend neu verhandelt werden. Das entlastet Eltern und Kinder gleichermaßen.

Vereinbarung auf Augenhöhe

Ein Vertrag, den das Kind mitgestaltet und unterschreibt, wirkt anders als ein Verbot. Kinder halten sich eher an Regeln, die sie mitbestimmt haben.

Eltern machen mit

Der Vertrag enthält auch Versprechen der Eltern, zum Beispiel das Handy beim Essen wegzulegen. Das macht ihn fair und glaubwürdig.

So funktioniert der Vertrag im Alltag: 5 Tipps

  1. 1

    Wählt einen ruhigen Moment

    Besprecht den Vertrag nicht mitten im Streit über das Handy, sondern in einer entspannten Situation, etwa am Wochenende.

  2. 2

    Lasst euer Kind mitentscheiden

    Geht die Regeln gemeinsam durch und fragt nach der Meinung eures Kindes. Je mehr es mitgestaltet, desto besser trägt die Vereinbarung.

  3. 3

    Weniger Regeln, dafür verbindlich

    Vier bis sechs Regeln, die wirklich gelten, sind wirksamer als zwanzig, die niemand ernst nimmt.

  4. 4

    Hängt den Vertrag sichtbar auf

    Am Kühlschrank oder an der Pinnwand erinnert der unterschriebene Vertrag alle Beteiligten an die Vereinbarung.

  5. 5

    Überprüft die Vereinbarung regelmäßig

    Kinder werden älter, Bedürfnisse ändern sich. Schaut etwa alle vier Wochen gemeinsam auf den Vertrag und passt ihn an.

Der Vertrag steht. Und jetzt?

Regeln aufschreiben ist der leichte Teil. Sie im Alltag gelassen durchzuhalten, ist der schwere. Unser 6-Wochen-Kurs per WhatsApp begleitet euch dabei: mit kurzen Impulsen, konkreten Formulierungen und einem klaren Plan gegen den täglichen Handy-Streit.

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Häufige Fragen zum Mediennutzungsvertrag

Ab welchem Alter ist ein Mediennutzungsvertrag sinnvoll?
Sobald ein Kind regelmäßig Bildschirmmedien nutzt, meist ab dem Grundschulalter. Für jüngere Kinder (6 bis 9 Jahre) sollte der Vertrag einfach gehalten sein und gemeinsam vorgelesen werden. Ab etwa 10 Jahren können Kinder aktiv mitverhandeln.
Wie viel Bildschirmzeit ist in welchem Alter angemessen?
Als Orientierung gelten: 6 bis 9 Jahre etwa 30 bis 45 Minuten freie Bildschirmzeit pro Tag, 10 bis 12 Jahre etwa 45 bis 60 Minuten, ab 13 Jahren 1 bis 2 Stunden, gern auch als Wochenkontingent. Wichtiger als exakte Minuten ist, dass Schlaf, Schule, Bewegung und Freundschaften nicht zu kurz kommen.
Was passiert, wenn sich mein Kind nicht an den Vertrag hält?
Erst einmal: ruhig bleiben und das Gespräch suchen. Der Vertrag sieht vor, dass Konsequenzen gemeinsam festgelegt werden. Bewährt hat sich, die Konsequenz im Medienbereich zu halten (zum Beispiel Bildschirmzeit am Folgetag kürzen) und sie vorher gemeinsam zu vereinbaren, statt spontan zu strafen.
Ist der Generator wirklich kostenlos und anonym?
Ja. Der Vertrag wird direkt in deinem Browser erstellt. Name und Auswahl werden nicht an uns oder Dritte übertragen, es gibt keine Anmeldung und keine versteckten Kosten.
Reicht ein Vertrag, um Streit über Handy und Social Media zu beenden?
Ein Vertrag ist ein starker erster Schritt, aber kein Wundermittel. Entscheidend ist, wie Eltern die Vereinbarung im Alltag begleiten: dranbleiben, Interesse zeigen, Vorbild sein. Genau dabei unterstützt unser kostenloser WhatsApp-Kurs für Eltern.